HERZHAFTE ZUCCHINIPUFFER

Ihr braucht:

2 Zucchini, mittelgroß (im geraspelten Zustand sollten sie 3 Tassen füllen)
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Karotten, mittelgroß (wie auf den Bildern)
ca. 20 Stängel Petersilie, frisch
3 EL Apfelmark
1 EL Leinsamen (ganz oder geschrotet – beides ist möglich)
2 EL Tahin
1 ½ TL Meersalz
etwas schwarzen Pfeffer
1 EL Sesam
1 Tasse Haferflocken, kernig
9 EL Dinkelvollkorngrieß
1 TL Kokosöl

So geht’s:
Raspelt zunächst sowohl die Zucchini als auch die Karotten in feine Stücke.
Schneidet anschließend die Zwiebeln und die Knoblauchzehen ebenfalls in sehr feine Stückchen.
Hackt die Petersilie in gröbere Stücke und gebt alles zusammen in eine große Rührschüssel.
Fügt nun alle anderen Zutaten bis auf das Kokosöl hinzu und vermengt alles zu einem zusammenhängenden Teig. Dieser sollte zwar feucht, aber durchaus zusammenhängend sein.
Erhitzt das Kokosöl in einer Pfanne und stellt – falls ihr sie besitzt – entweder Dessertringe oder eine Burgerpresse bereit.
Sobald das Kokosöl heiß ist, könnt ihr die ersten Zucchinipuffer braten: Setzt den Dessertring in die Pfanne, löffelt etwas von der Masse hinein (je nach gewünschter Dicke 1-2 EL) und drückt sie etwas fest, damit der Puffer nicht beim Wenden auseinanderfällt.
Löst den Dessertring und bratet den entstandenen Puffer einige Minuten von beiden Seiten an, bis er schön goldbraun geworden ist.
Verfahrt ebenso mit den anderen Puffern, bis der Teig aufgebraucht ist. Je nach Dicke eurer Puffer erhaltet ihr mehr oder weniger fertige Exemplare – ich habe 9-10 herausbekommen.
Servieren und genießen!

Ihr könnt diese Puffer gut zu einem gemischten Salat essen oder als Beilage zu Brot reichen. Toll passen sie natürlich auch in vegane Burger als Patties! Die Anwendungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig und eurer Kreativität überlassen. Die Zucchinipuffer schmecken auch noch kalt am nächsten Tag und können so auch gut als Snack auf die Arbeit oder mit in die Schule genommen werden.

Auch bezüglich der Gewürze und Kräuter ist euch natürlich Gestaltungsfreiheit gegeben: Toll schmeckt mit Sicherheit anstelle von frischer Petersilie auch Dill oder Basilikum, und Sesam kann sicherlich auch gut durch andere Körner und Saaten ersetzt werden. Hier solltet ihr allerdings aufpassen, dass ihr keine zu groben Körner nehmt, da diese die Festigkeit des Teiges unter Umständen beeinträchtigen können. Experimentiert ein bisschen, wenn euch danach ist – und wenn nicht, könnt ihr euch einfach an dieses Rezept hier halten.